Adventskalender 11

Im Kindergarten sind viele Kinder, und es beginnen die ersten strategischen Machtkämpfe. „Du bist nicht mein Freund!“ begrüßt F. eines Morgens seinen wichtigsten Spielkameraden. Oder er erzählt mir empört: „Mama, der Antonnio hat gesagt, ich bin ein Baby!“. „Wer ist denn dein Freund?“ frage ich auf einem Spaziergang in einer ruhigen Minute. „Der Ayoub!“, kommt es wie aus der Pistole geschossen. Ayoub ist der beste Freund aus der Krabbelstube, da gab es noch klare Verhältnisse. Leider ist er nicht mitgewechselt, die beiden sehen sich nur noch selten. „Und im neuen Kindergarten?“ – „Ich wechsel immer meinen Freund. Der Felix, die Emma, der Bernhard, und der Lorin…“ – „Weißt du, man kann mit vielen Leuten befreundet sein. Man muss sich gar nicht entscheiden.“ – „und der Emil…“ Willst du die alle zu deinem Geburtstag einladen?“, frage ich. Das findet F. eine „gute Didee“. Bis zum Geburtstag dauert es aber noch ein Vierteljahr; bis dahin können noch viele Freundschaften kommen und gehen.

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